Weil Welt Weit. Weiler Spuren in der ganzen Welt - 13.10.2019 - 26.7.2020

Die Gründervater des ISL haben massgeblich an der Entwicklung der Stadt Weil am Rhein beigetragen. Heute ist Weil weltweit vernetzt. Die Ausstellung beschäftigt sich mit "Weiler Produkten", sowohl früher als auch heute.

Was ist "Made in Weil " ? Dieser Frage wurde nachgegangen und allerlei Kuriositäten sowie spannende Objekte entdeckt.

Beleuchtet werden verschiedene Themenbereiche wie Industrie, Wissenschaft, Kultur und Sport. Eine wichtige Rolle spielen die politischen Verbindungen ins In- und Ausland wie die Partnerstädte Huningue (Frankreich), Bogner Regnis (Groß-Britanniern) und Trebbin (Brandenburg). Viele berühmte Persönlichkeiten stammen zudem aus Weil und haben es in der "Welt" zu Erfolg gebracht. Darüber hinaus besteht für viele Auslands-Weiler immer noch eine starke Verbindung in die alte Heimat. All diese Aspekte werden in der Ausstellung behandelt. Der Weiler Wein als Erfolgsgeschichte und die Tram 8 als grenzüberschreitende Verbindung werden ebenfalls in Szene gesetzt. Für Kinder wird ein spezielles pädagogisches Begleitprogramm geboten. Mit einem Museumskoffer können Kinder um die Weltreisen.

Vernissage am 13.10.2019 um 11.15 Uhr im Museum am Lindenplatz

Öffnungszeiten

Samstags:     15.00-18.00 Uhr

Sonn-/ Feiertags: 14.00-18.00 Uhr

Informationen / Anmeldungen

Telefon 49 (0) 7621/ 79 22 19 

E-Mail  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

 

Das 8. Budding Science Colloquium des ISL fand am 25. Und 26. September 2019 im Schardin Saal statt.

Wie jedes Jahr trugen hier die Doktoranden des ISL ihre Ergebnisse vor und trafen sich zum Austausch über ihre Forschungsarbeiten im ISL .

Die Doktoranden hatten dabei die Möglichkeit ihre Arbeit in Form von mündlichen Vorträgen oder als Poster vorzustellen. Seit letztem Jahr fand auch eine Session „ My thesis in 180 seconds“ statt, bei der die angehenden Wissenschaftler ihre Arbeit in max. 3 Minuten  leicht verständlich zusammenfassen.

Im Anschluss an die Vorträge konnten die Zuhörer und eine wissenschaftliche Jury die Preise für den besten mündlichen Vortrag und das beste Poster bestimmen.

Preis für den besten mündlichen Vortrag: Giuseppe SCURRIA (3. Jahr) zum Thema "Watt-level supercontinuum generation in fluoride fibers pumped by a thulium-doped fiber single-oscillator"

Preis für die beste Posterpräsentation: Flavien DENIS (1ère année) – mit dem Thema "Ablation measurements in hypersonic shock-tunnel”.

Wir beglückwünschen die Preisträger für die Qualität ihrer Arbeit.

Ein kleiner Roboter mit deutsch-französischer Beflaggung eröffnete die diesjährige Militärparade zum 14. Juli auf den Champs-Elysées vor den Augen von Präsident Macron, zahlreicher europäischer Regierungsvertreter und der gesamten französischen Regierungsmannschaft.

Besonders freudig nahm Kanzlerin Angela Merkel dieses Eröffnungszeremoniell auf, das ganz im Zeichen der Innovation und der europäischen Zusammenarbeit stand und angeführt durch ein deutsch-französisches Forschungsprojekt symbolisch eröffnet wurde. In deutsch-französischer Zusammenarbeit im ISL entwickelt, konnte das ISL als einziges binationales Institut für Verteidigungsforschung weltweit diese Innovation dem internationalen Publikum vorstellen. 

Bei der Parade wurde dieses kleine und wendige führerlose Fahrzeug STAMINA PATROL vor der Präsidententribüne in einem Rundkurs mit anderen Innovationen eingesetzt werden. Es wird hierbei über die technologische Neuheit STAMINA – Bildnavigation gesteuert. Dies ist eine autonome Steuerung über eine künstliche Intelligenz mittels Bilderfassung und Verarbeitung, die  auf einer vorgegebenen Route mit zentimetergenauen Präzision und ohne GPS ihren Weg verfolgt. Diese Navigationsart ist vergleichbar störungsresistent. Stamina erstellt seine Routenplanung über Bildfolgen, ermöglicht die autonome Rückkehr an den Ausgangspunkt, und eine Wiederaufnahme der Mission nach der Umfahrung von Hindernissen. Somit ist eine Verbindung zwischen Nachschubpunkten in nicht strukturierter Umgebung und ohne externe Überwachung möglich.

Dieses System kann in andere Plattformen eingebaut werden, ist kostengünstig und ermöglicht eine zentimetergenaue Steuerung
Neben der Deutsch-Französischen Brigade kam das ISL als  Institution, die seit über 60 Jahren die Grundlage für die deutsch-französische Zusammenarbeit bei der Erarbeitung technologischer Grundlagen im Verteidigungsbereich gelegt hat, mit weiteren Innovationen zum Einsatz. Bei der anschließenden Ausstellung zum Nationalfeiertag am Nachmittag des 14. Juli auf der Esplanade der Ecole militaire wurde das neu konzipierte Robotikfahrzeug STAMINA-AUROCHS als polyvalentes Robotikfahrzeugs als neuartige deutsch-französische Entwicklung im Bereich landgestützter Robotik vorgestellt, aufbauend auf gemeinsamen Überlegungen des französischen Heeresstabs (EMAT) und dem Planungsamt der Bundeswehr (PlgABw).