Weil Welt Weit. Weiler Spuren in der ganzen Welt - 13.10.2019 - 26.7.2020

Die Gründervater des ISL haben massgeblich an der Entwicklung der Stadt Weil am Rhein beigetragen. Heute ist Weil weltweit vernetzt. Die Ausstellung beschäftigt sich mit "Weiler Produkten", sowohl früher als auch heute.

Was ist "Made in Weil " ? Dieser Frage wurde nachgegangen und allerlei Kuriositäten sowie spannende Objekte entdeckt.

Beleuchtet werden verschiedene Themenbereiche wie Industrie, Wissenschaft, Kultur und Sport. Eine wichtige Rolle spielen die politischen Verbindungen ins In- und Ausland wie die Partnerstädte Huningue (Frankreich), Bogner Regnis (Groß-Britanniern) und Trebbin (Brandenburg). Viele berühmte Persönlichkeiten stammen zudem aus Weil und haben es in der "Welt" zu Erfolg gebracht. Darüber hinaus besteht für viele Auslands-Weiler immer noch eine starke Verbindung in die alte Heimat. All diese Aspekte werden in der Ausstellung behandelt. Der Weiler Wein als Erfolgsgeschichte und die Tram 8 als grenzüberschreitende Verbindung werden ebenfalls in Szene gesetzt. Für Kinder wird ein spezielles pädagogisches Begleitprogramm geboten. Mit einem Museumskoffer können Kinder um die Weltreisen.

Vernissage am 13.10.2019 um 11.15 Uhr im Museum am Lindenplatz

Öffnungszeiten

Samstags:     15.00-18.00 Uhr

Sonn-/ Feiertags: 14.00-18.00 Uhr

Informationen / Anmeldungen

Telefon 49 (0) 7621/ 79 22 19 

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Ein kleiner Roboter mit deutsch-französischer Beflaggung eröffnete die diesjährige Militärparade zum 14. Juli auf den Champs-Elysées vor den Augen von Präsident Macron, zahlreicher europäischer Regierungsvertreter und der gesamten französischen Regierungsmannschaft.

Besonders freudig nahm Kanzlerin Angela Merkel dieses Eröffnungszeremoniell auf, das ganz im Zeichen der Innovation und der europäischen Zusammenarbeit stand und angeführt durch ein deutsch-französisches Forschungsprojekt symbolisch eröffnet wurde. In deutsch-französischer Zusammenarbeit im ISL entwickelt, konnte das ISL als einziges binationales Institut für Verteidigungsforschung weltweit diese Innovation dem internationalen Publikum vorstellen. 

Bei der Parade wurde dieses kleine und wendige führerlose Fahrzeug STAMINA PATROL vor der Präsidententribüne in einem Rundkurs mit anderen Innovationen eingesetzt werden. Es wird hierbei über die technologische Neuheit STAMINA – Bildnavigation gesteuert. Dies ist eine autonome Steuerung über eine künstliche Intelligenz mittels Bilderfassung und Verarbeitung, die  auf einer vorgegebenen Route mit zentimetergenauen Präzision und ohne GPS ihren Weg verfolgt. Diese Navigationsart ist vergleichbar störungsresistent. Stamina erstellt seine Routenplanung über Bildfolgen, ermöglicht die autonome Rückkehr an den Ausgangspunkt, und eine Wiederaufnahme der Mission nach der Umfahrung von Hindernissen. Somit ist eine Verbindung zwischen Nachschubpunkten in nicht strukturierter Umgebung und ohne externe Überwachung möglich.

Dieses System kann in andere Plattformen eingebaut werden, ist kostengünstig und ermöglicht eine zentimetergenaue Steuerung
Neben der Deutsch-Französischen Brigade kam das ISL als  Institution, die seit über 60 Jahren die Grundlage für die deutsch-französische Zusammenarbeit bei der Erarbeitung technologischer Grundlagen im Verteidigungsbereich gelegt hat, mit weiteren Innovationen zum Einsatz. Bei der anschließenden Ausstellung zum Nationalfeiertag am Nachmittag des 14. Juli auf der Esplanade der Ecole militaire wurde das neu konzipierte Robotikfahrzeug STAMINA-AUROCHS als polyvalentes Robotikfahrzeugs als neuartige deutsch-französische Entwicklung im Bereich landgestützter Robotik vorgestellt, aufbauend auf gemeinsamen Überlegungen des französischen Heeresstabs (EMAT) und dem Planungsamt der Bundeswehr (PlgABw).

 

 

Im Vorfeld der großen Militärparade wird vor der Präsidententribune dieses Jahr die neu gegründete Agence Innovation Défence eine Szene mit verschiedenen zukunftsweisenden Projekten vorführen. Das ISL als weltweit einziges binationales Institut für Verteidigungs- und Sicherheitsforschung wird zwei Demonstratoren vorstellen:

  • Robotikfahrzeug mit bildbasiertem, autonomen Fahren und 
  • Sichtvorrichtung für große Entfernungen

Neben der Deutsch-Französischen Brigade wird das ISL als  Institution, die seit über 60 Jahren die Grundlage für die deutsch-französische Zusammenarbeit bei der Erarbeitung technologischer Grundlagen im Verteidigungsbereich gelegt hat, mit folgenden Innovationen zum Einsatz kommen.

Robotikfahrzeug mit bildbasiertem, autonomen Fahren beim Defilee

Bei der Parade wird dieses kleine und wendige führerlose Fahrzeug STAMINA PATROL vor der Präsidententribüne in einem Rundkurs mit anderen Innovationen eingesetzt werden. Es wird hierbei über die technologische Neuheit STAMINA – Bildnavigation gesteuert.

Dies ist eine autonome Steuerung über eine künstliche Intelligenz mittels Bilderfassung und Verarbeitung  auf einer vorgegebenen Route mit zentimetergenauen Präzision und ohne GPS. Diese Navigationsart ist also somit vergleichbar störungsresistent.

Stamina erstellt seine Routenplanung über Bildfolgen, ermöglicht die autonome Rückkehr an den Ausgangspunkt, und eine Wiederaufnahme der Mission nach der Umfahrung von Hindernissen. Somit ist eine Verbindung zwischen Nachschubpunkten in nicht strukturierter Umgebung und ohne externe Überwachung möglich.


 


STAMINA PATROL

Bei der anschließenden Ausstellung zum Nationalfeiertag am Nachmittag des 14. Juli auf der Esplanade der Ecole militaire wird das neu konzipierte Robotikfahrzeug AUROCHS vorgestellt.

Mit der Konzeption eines polyvalenten Robotikfahrzeugs durch Integration des ISL-Systems STAMINA für autonomes Fahren in eine robuste und leistungsstarke Plattform wurde eine neuartige deutsch-französische Entwicklung im Bereich landgestützter Robotik geschaffen, aufbauend auf gemeinsamen Überlegungen des französischen Heeresstabs (EMAT) und dem Planungsamt der Bundeswehr (PlgABw). Eine dynamische Demonstration mit dem kleinen Bruder „Patrol“ in der Ecole Militaire wird ebenfalls angeboten.
 


STAMINA AUROCHS

Vision Longue Distance - VLD

Ein weiteres Forschungsergebnis, das am 14. Juli zum Einsatz kommen wird, ist das System VLD, eine Sichtvorrichtung für große Entfernungen (ca. 10 km). Dieses Fernbeobachtungssystem wird auf einem der neuen französischen Fahrzeuge „Griffon“ bei dem Defilé die Fernbeobachtung ermöglichen.  Es kann über ein Bedientablett ferngesteuert werden, ist handlich, leicht und energiesparend. Das VLD-System wurde speziell für Aufklärungseinsätze konzipiert. Der Bediener kann aus einer geschützten Deckung das System bedienen.


VLD

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